Ausgehen

Immer wieder zeigt sich in unterschiedlichsten ‚alltäglichen‘ Situationen, dass Charis vor uns wenig bis gar keine Erfahrungen mit ihnen sammeln oder sie gar vernünftig erlernen durfte. 🙁

Eine solche Situation ist z.B. auswärts Essen zu gehen. Unser erster derartiger Versuch wäre dann auch beinahe schon zuende gewesen bevor er überhaupt losging. Charis wurde von den vielen Eindrücken um sie herum mächtig gefordert, sprang immer wieder auf, hüpfte in die Leine, bellte usw. Nun waren wir zu diesem Essen schon vor langer Zeit eingeladen worden. Wir hatten die Gastgeber natürlich bezüglich unserer vierbeinigen Begleitung vorgewarnt. Dennoch war es für sie enttäuschend, dass wir die Tafel zwischendurch zweimal und dann – kaum, dass wir unser Essen förmlich verschlungen hatten – endgültig verließen. Es wurde einfach zuviel für die Flattermaus.

Natürlich haben wir zwischenzeitlich einige Male auswärts gegessen und haben diese Situation geübt. Wir haben auf Terrassen draußen gegessen oder auch mal in einem Café, in der Pommesbude usw. Während unseres Urlaubs gab es viele Trainingsmöglichkeiten.

Am Wochenende gab es unser vorläufiges Highlight: Wir gingen das erste Mal wieder mit Bekannten in ein Restaurant. Charis musste am Eingangsbereich zwar kurz zögern, ging dann aber zielstrebig mit uns hinein. Glücklicherweise bekamen wir auch einen der Situation angemessenen Tisch zugewiesen. 😉

Zunächst musste ich mit Beunruhigung feststellen, dass dieses Restaurant auch um 18.00 schon erstaunlich voll war und das Personal entsprechend geschäftig hin- und herrannte.

Mit großer Freude konnten wir dann aber feststellen, dass Charis sich nach der obligatorischen Eingewöhnungsminute hinlegte. Während des gesamten Essens (immerhin eine gute Stunde) kam sie nur fünfmal hoch bzw. musste von mir wieder in ihre Position geführt werden. Sie hatte sich jeweils vorsichtig immer weiter an (bzw. in) den Durchgang gerobbt, um alles genauer beobachten zu können. Das konnte ich ihr natürlich nicht erlauben, weil sonst noch jemand hätte über sie fallen oder auf ihre Pfoten treten können.

Die letzten 10 Minuten schaffte Charis es sogar, sich auf die Seite zu legen und ganz kurz wegzudösen!

 

Zur Belohnung durfte sie draußen auf dem Weg zum Auto trotz Regens noch eine ausgiebige Schnüffelrunde einlegen. Die hatte sie sich wahrlich verdient (für die Futterbelohnung war sie leider zu aufgeregt 😉 ).

Ich bin mal wieder begeistert von unserer Fledermaus!

 

9. Woche

Eines fällt jedem auf, der Charis im ersten Monat bei uns erlebt hat und jetzt wiedersieht:
Sie ist deutlich ruhiger geworden! Hatte sie in den ersten Wochen noch starke Züge eines hyperaktiven Hundes (kein Wunder bei ihrem vorherigen Leben), so sieht man jetzt nur noch einen normal aktiven Junghund mit viel Blödsinn im Kopf vor sich.

Es sind wieder einmal vor allem Kleinigkeiten, die als Gesamtpaket nicht zu unterschätzende Fortschritte zeitigen.

  1. Teamwork
    Nach einer kleinen Krisensitzung zieht Reinhard trainingstechnisch endlich am selben Strick wie ich und auch in derselben Richtung. Das erleichtert der Fledermaus das Lernen gewaltig, was auch Reinhard nicht verborgen bleibt und zu allgemein großer Freude beiträgt.
    ;-) 

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  2. Zeigen + Benennen
    … findet inzwischen nur noch bei sehr starken Auslösern statt (im jagdlichen Kontext = AJT und z.B. Hunde).
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  3. Benamseln
    Zum ‘Schnüffeln‘ und ‘Buddeln‘ ist im Laufe unseres Urlaubs noch ‚Wälzen‘ und ‚Ab ins Wasser‘ gekommen. Unser ursprünglicher Eindruck, dass das Laufen im Wasser bei Charis zu erhöhter Erregung führen könnte, hat sich glücklicher Weise nicht bestätigt. Im Gegenteil – richtig eingesetzt kann sie sich dabei sogar runterfahren!

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  4. Tiere und Jagdfieber
    Auffliegendes Vogelgetier ist selbstredend weiterhin spannend, aber kein besonders starker Auslöser mehr … mit einer Ausnahme: Die Spatzen und Amseln, die an unserem Treppenauf-/abgang nisten, sind mit ihrem wilden Gezwitscher und Geflatter derzeit megaspannend für Charis.
    Das in Kombination mit den regelmäßig beim Hinausgehen auftauchenden Katzen der Nachbarschaft sowie zwei Situationen, bei denen uns mit Öffnen der Haustür wildfremde Hunde auf unserer Treppe entgegenkamen (*grrrrrrr* !), haben den Abgang innerhalb einer Woche für die Fledermaus derart aufregend werden lassen, dass wir derzeit lieber den Seitenausgang benutzen, um nicht von ihr runtergerissen zu werden. Eine wirklich blöde Entwicklung, an der es nun zu arbeiten gilt.
    Danke mal wieder an alle Freunde des rücksichtslosen Hundefreilaufs!
    Charis‘ Erregungsniveau beim Anblick von Hopplern ist gesunken. Mit genügend Abstand hat sie es vor einer Woche sogar einmal geschafft, im Feld laufende Hoppler zu registrieren, auf das ‚Weiter‘-Signal hin mit mir weiter zu gehen und als Sahnehäubchen dann sogar die Futterbelohnung zu nehmen.
    Das hätte ich vor drei Wochen noch für auf absehbare Zeit unmöglich gehalten! :-)
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    Eine weitere Baustelle haben wir identifiziert: Kühe! Von Anfang an hat Charis einen Mordsrespekt vor Pferden gezeigt. Vor zwei Wochen gab es die erste Begegnung mit Kühen im Dorf. Die Panik, die ihrer ursprünglichen Neugierde beim Anblick dieser großen Tiere folgte, hat mich dann doch überrascht.

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  5. Rückpfiff / Intermediäre Brücke
    Bei unserem Training des (doppelten) Rückpfiffs setzen wir nun unterstützend als intermediäre Brücke ‚Yepp‘ ein. Die Erfolge sind unübersehbar und zeigen sich in generell höherer Reaktionsquote, immer größerer Annäherung(sgeschwindigkeit) und immer häufigerem ‚Andocken‘ an den Handtouch bei der Rückkehr.
    Zudem haben wir vor einer Woche auch eine generelle IB ‚Tack‘ eingeführt, die uns bzw. Charis enorm bei der Erarbeitung unterschiedlichster Übungen hilft.
    Wir sind sehr glücklich mit dieser Entwicklung!
    :-)
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  6. Konditionierte Entspannung
    Die Akkus werden weiterhin aufgeladen. Die KE auf Wortsignal hat inzwischen sogar schon einmal im Zustand höherer Erregung draußen gegriffen. Es war unglaublich, das zu beobachten!
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  7. Stopp – Weiter
    … hat sich mittlerweile soweit entwickelt, dass wir auf unseren Spaziergängen kaum mehr das anfangs noch ständige in die Leine rennen erleben! Genau genommen ist das in den letzten zwei Wochen insgesamt nur noch 6 – 7 mal auf unseren Spaziergängen passiert. Anfangs galt dieser Wert pro Spaziergang!
    ;-)
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    Der Geschirrgriff ist weiterhin im Aufbau begriffen (das hatte ich durch unseren maladen Zustand geschlampt).
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  8. Radfahren
    Seit zwei Wochen fährt Reinhard jetzt regelmäßig mit Charis am Rad, um mich ein wenig zu entlasten. Hier hat sich – nach großer Skepsis meinerseits – das ‚Springer‘-System von Kleinmetall unglaublich bewährt. Egal, wie sehr Charis in die Leine gehen mag (wenn z.B. Nachbars Hund mal wieder im Zuge seiner ‚Revierverteidigung‘ den halben Zaun auseinandernimmt), das Teil hält, das Fahrrad bleibt in der Spur … und Reinhard fällt dabei auch nicht runter! Zusätzlich hat er einen Ruckdämpfer eingebaut, der die Sache noch angenehmer gestaltet.
    charisamrad
    So kann die Fledermaus kontrolliert etwas Dampf ablassen, was sicher auch zu ihrer höheren Gelassenheit der letzten Woche beiträgt.
    :-)
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  9. Leinenzauber
    Der Einsatz der 7,5 Biothane-Leine hat sich extrem bewährt und führt inzwischen – gestützt durch entsprechende Markerarbeit – zu einem sich langsam reduzierenden Radius unserer Fledermaus. Das Ziel ist natürlich irgendwann auch das Laufen in der ‚Fuß‘-Position. Wir lassen es gemütlich angehen. Immerhin ist der momentane Zustand gemessen am ersten Monat schon paradiesisch!
     

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Speziell die letzten zwei Wochen haben (trotz zweier kleiner ‚Aussetzer‘, die aber vollkommen im Rahmen der normalen Lernkurve lagen) derart beeindruckende Fortschritte gebracht, dass wir es manchmal kaum glauben können.

So darf es sehr gerne weitergehen!

 

Urlaub?

Mein Frauchen hat ja schon berichtet von dem, was sie ‚Urlaub‘ nennt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was das sein soll, aber seit einiger Zeit sind meine Menschen immer zuhause und unternehmen allerlei Sachen mit mir. Wenn das Urlaub ist, dann finde ich Urlaub richtig gut. 🙂

Wir haben ganz viele tolle Spaziergänge gemacht im Wald mit mächtig hohem Farn …

farnwald

… oder auch seltsamen kleinen Krabbelraupen …

raupengespinst

… oder meine Menschen haben mich mitgenommen zum auswärts Essen gehen. ICH habe da allerdings nie was zum Essen abgekriegt bzw. immer erst, wenn die fertig waren!

 

 

essengehen

Dann haben mich meine Leute eines Tages jedoch ins Auto gepackt und sind gaaaaaaanz weit weg gefahren mit mir. Zwischendurch hielten sie immer mal an und gingen ein paar Meter mit mir spazieren. Meist verschwand dann gleich einer von denen, nur um nach einer Weile wieder aufzutauschen, so dass dann der andere Mensch wieder verschwand. Hund, war ich jeweils froh, wenn meine Leute wieder komplett waren! Außerdem sah bei jeder Pause die Welt draußen wieder ganz anders aus als beim letzten Mal!

 

 

Zuguterletzt kamen wir aber irgendwo an, wo meine Menschen dann die Koffer und alle Sachen wieder auspackten, die sie morgens ins Auto eingepackt hatten. Von dem ganzen Ein- und Aussteigen und Menschenverschwinden und -wiederkommen und Rumfahren musste ich mich erst mal erholen. Und wo kann Hund das wohl am besten und dabei sicher sein, dass seine Menschen nicht einfach plötzlich weg sind?

Genau: Im Bett!

charisimbett

Frauchen meinte übrigens, dass wäre das allererste Mal, dass ich ins Bett gehüpft bin (fand sie komischerweise auch gar nicht schlimm! 🙂 ). Mir hat das jedenfalls so gut gefallen, dass ich in der ersten Nacht direkt ein paar Stunden mit meinen Menschen im Bett geschlafen habe. Danach war die Welt dann soweit in Ordnung, dass ich wieder auf meiner Decke schlafen konnte. 😉

Von den riesenmegaendlosweiten Feldern hat Frauchen ja schon erzählt. Die fand ich klasse. Da gab’s soooo viel zu schnüffeln und zu buddeln und zu wälzen!

 

 

Ein paar Mal sind wir auch durch kleine Städtchen gelaufen. Das war vielleicht spannend! Ich wusste gar nicht, wohin zuerst laufen, wo zuerst schnüffeln und überhaupt. Glücklicherweise gab es zwischendurch auch mal Abkühlungen:

charisambrunnen

Der Hammer war allerdings ein Treffen mit einer Freundin in Nürnberg … wobei ich das wohl toller fand als Frauchen. Eigentlich wollte Frauchen sich auch mal mit ihr unterhalten. Aber da habe ich ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

 

Zunächst gab es da nämlich eine riesigtollweite Wiese mit Wassergräben und allem, was das Hundeherz begehrt. Als ich dann aber auch noch besagte Freundin mit ihrer roten Setterin Emily sah …

emily

… war es endgültig vorbei mit meiner Contenance. Ich zog Frauchen über die Wiese, was das Zeug hielt, zerrte hierhin und rannte dorthin. Schließlich wollte ich spielen und rennen!!! Heißa, das war vielleicht ein Spaß …

 

 

nuernbergwiese

Doof dabei war nur, dass Emily als Welpe mal einen Unfall hatte, bei dem sie sich ein Bein ganz böse wehgetan hat. Deshalb fand sie das gar nicht lustig, wenn ich von hinten angerannt kam. Wenn ich aber vor den beiden lief, zog es mich natürlich immer nach hinten zu ihr. Richtig spielen konnten wir nicht, weil ich – laut Frauchen – viiieeeeel zu wild bin für Emily. Das wäre höchstens gegangen, wenn ich von der Leine gewesen wäre. Da kennt Frauchen aber keinen Spaß und sagt, dass das vorerst überhaupt rein gar nicht infrage kommt, weil ich doch die Hasen so schrecklich spannend finde. Booaaahhhh, was ein Frust!!!

Jedenfalls meinten meine Menschen ein paar Tage später, dass ich denen mit meiner Rennerei ganz schön in die Knochen gegangen wäre.

 

 

Was will Hund da machen? Wir sind dann wieder nach Hause gefahren. Seitdem herrscht wieder Frieden zwischen meinen Menschen und mir. Sie meinen, ich hätte inzwischen ganz tolle Trainingsfortschritte gemacht und wäre auch nicht mehr ganz so furchtbar schrecklich hibbelig wie am Anfang. Hey, ich bin jung und wild – so gehört sich das nun mal für Hunde meines Alters!

 

 

Also, Emily. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit uns beiden!??? 😉

Mich würde es mächtig freuen … und meine Menschen wohl auch!

 

Schwein gehabt!

Leute, ich muss Euch gaaaaanz dringend erzählen, was mir wieder passiert ist. Meine Menschen waren vor ein paar Tagen mit mir unterwegs. Herrchen ist mal hierhin gefahren und mal dorthin. Zwischendurch stieg Frauchen immer wieder mal aus und kam mit irgendwelchen Sachen zurück zum Auto. Keine Ahnung, wozu das gut sein sollte.

 

 

Wie dem auch sei … irgendwann kamen wir wieder nach Hause und da war es:

Das Schwein!

schwein1

Das war vielleicht eine Überraschung.

 

 

Das Tolle daran war, dass es sogar richtige Grunztöne von sich gab, wenn ich darauf rumdrückte. 🙂

schwein2

Und das schien ihm sogar auch zu gefallen, so wie es dabei guckte!

schwein3

Aber schließlich siegte doch der Räuber in mir! Mit einem gezielten Kehlbiss setzte ich dem Spaß ein Ende.

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Da halfen auch keine nachträglichen Wiederbelebungsversuche mehr.

 

 

schwein5

Nun grunzt mein Schwein leider nicht mehr, aber meinen Spaß habe ich immer noch damit. 😉

 

Urlaub und andere Widrigkeiten

So durchwachsen dieses Jahr anfing, so fragwürdig entwickelt es sich auch weiter.

 

 

Wir hatten schon vor Monaten unseren Jahresurlaub geplant. Natürlich hatten wir uns in den letzten Wochen auch Gedanken gemacht, ob unser ‚Neuzugang‘ nach gerade mal 7 Wochen schon bereit für einen gemeinsamen Urlaub wäre. Uns war klar, dass das für Charis wahrscheinlich eine anstrengende Zeit würde. So ein Ortswechsel gekoppelt mit einem anderen Tagesrhythmus als sonst kann auch für gut eingelebte, ganz ’normale‘ Hunde eine große Herausforderung darstellen.

Die Herausforderung sollte uns dann aber von ganz anderer Seite ereilen. Kurzfristig gesundheitlich angeschlagen traten wir mit ein paar Tagen Verzögerung die Fahrt in Richtung Frankenland an. Wir rutschten gut durch, begleitet von unserer erstaunlich entspannten Fledermaus …

entspanntimauto

… und freuten uns auf anderthalb Wochen Erholung in idyllischer, ruhiger Umgebung. Schließlich waren wir nicht zum ersten Mal dort. 🙂

charismitweitblick

Tatsächlich hatten wir dann vier ‚Urlaubs‘-Tage, bevor wir am Sonntag wieder die Zelte abbrachen. Charis rauschte Reinhard gleich zu Beginn während eines Spaziergangs einmal in die Leine. Das war gar nicht gut für seinen angeknacksten Nacken. 🙁

Also übernahm ich ab dem zweiten Tag sämtliche Runden mit Charis, während Reinhard zu seiner Entspannung mitlief. Das klappte auch gut, war aber aufgrund der Konzentration, der es bei diesen ‚Spaziergängen‘ noch bedarf (und auch sicher noch lange bedürfen wird) nicht wirklich erholsam für mich. ‚Spaziergänge‘ gleichen bei uns weitgehend noch Trainingseinheiten. 😉

Als dann am Samstag  während der Frührunde ein Hase ca. 50 m von uns entfernt im niedrigen Maisfeld hochging und schön deutlich sichtbar brav in der Spur herumlief, war der Spaß für mich endgültig vorbei. Ca. 2 Minuten lang strampelte Charis schreiend in der Leine und rauschte mehrfach in dem verzweifelten Versuch, dem Objekt ihrer Begierde näher zu kommen, mit Anlauf hinein, bis ich sie wieder im Griff hatte. Was diese 2 Minuten in meinem Rücken und auch sonst bewirkten, brauche ich vermutlich nicht näher zu beschreiben. 🙁

Natürlich kann es auch zuhause zu solchen Situationen kommen, aber da fühlt Mensch sich einfach unterm Strich doch etwas sicherer als ca. 550 km entfernt vom eigenen Bett.

Dennoch sind wir froh, dass wir mal weg von zuhause waren, dass wir mal ein paar Tage fränkische Luft in der Nase hatten und die traumhaft weite Landschaft genießen konnten.

weite

Zudem hat Charis‘ Verhalten im Urlaub uns auch einige weitere Aufschlüsse über ihr Leben vor uns gegeben bzw. Bestätigungen zu mancherlei Vermutung geliefert.

Es gab neben den ‚unschönen‘ Momenten viele wirklich wunderschöne Augenblicke, sogar einige regelrecht magische. Sicherlich hat Charis auch noch ein paar Worte zu diesen Tagen und ihrer vermutlich doch etwas anderen Sicht der Dinge zu verlieren.

Nachfolgend ein paar Impressionen:

charismorgenrunde

Die Felder gleich hinter unserer Unterkunft scheinen endlos zu sein. Da kann man laufen bis der Arzt kommt. 😉

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Klatschmohn und Geschirr … farblich aufeinander abgestimmt. 🙂

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Charis hat ein tolles neues Hobby entdeckt … und wir damit eine neue Belohnungsmöglichkeit: Wassertreten! Die Physio wird’s freuen!

 

 

charisimwassergraben2

Das funktionierte sogar auch im Wald, ohne dass Frau Fledermaus überdrehte!

charisimhohenwaldgras2

Apropos Wald. Sogar hier konnte sie eine gute halbe Stunde richtig gut mitlaufen. Ich finde das großartig in Anbetracht der vielen Reize und Ablenkungen, die da permanent in Form aller möglichen Düfte, Geräusche usw. auf sie einwirkten. Länger als max 40 Minuten waren allerdings nicht drin. Dann wurde es definitiv zuviel für sie. 😉

charisimwald

Hier der Beweis: Lockere Leine mitten im Wald … und da hinten hatte es geknistert! Ich kann gar nicht beschreiben, wie hoch ich da innerlich gehüpft bin vor Begeisterung!

charisimhohenwaldgras

An solchen Baumstümpfen gab es immer unglaublich viel zu schnuppern. Da musste das ‚Weiter‘ schon manchmal mit etwas Kraftaufwand durchgesetzt werden. 😉 Aber ein paar Mal ging es auch nur auf das Signal hin!

 

charisinderwiese

Die weiten Wiesen waren eine nicht zu unterschätzende Herausforderung, denn da kamen natürlich zusätzlich zur Nase auch die Augen verschärft zum Einsatz.

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Wieder ein neues Hobby bzw. eine Belohnungsmöglichkeit: Ausgiebiges Wälzen! Das hat sie mächtig genossen!

charisgewaelzt

Weicher Grasboden ist da allerdings eindeutig vorzuziehen! Als Charis von dieser Wälzerei aufstand, hatte sich der Karabiner der Leine geöffnet … und die Fledermaus lief locker fröhlich abgeleint los. Glücklicherweise hatte sie ihre Freiheit nicht sofort bemerkt. Wir konnten sie ca. 15 m weiter wieder an die Leine nehmen. Dann hatten wir allerdings beide mächtiges Flattern in den Beinen!

 

 

charisamhohenfeld

Da haben wir es doch tatsächlich geschafft, ein Bild von uns Dreien zu machen!