Flusentier

Über 12 Jahre lang glich unser Haus dank der drei Hunde einer Flusenburg. So fanden wir es sehr angenehm, dass Charis anscheinend so gut wie keine Haare verlor. Zu Beginn fiel hier und da mal eins. Das führten wir auf die optimierungsfähige Ernährung und auf den allgemeinen Stress, den sie hatte, zurück. Nach knapp zwei Monaten konnten wir praktisch jedes einzelne Haar persönlich begrüßen, das wir entdeckten.

Uns gefiel es so.

Dann kam die kühlere Jahreszeit. Ich fragte mich, wann Charis denn wohl anfangen würde endlich mal Unterwolle zu entwickeln. Ich kaufte sogar extra einen Mantel für sie (Hilfe, wie peinlich *g*). Schließlich sollte meine Griechin doch nicht unnötig frieren.

 

 

Irgendwann zum Jahresende hin stellte ich fest, dass sie sich tatsächlich ein kleines Winterfell zugelegt hatte. Was ich ursprünglich für 1 Pfund Pölsterchen gehalten hatte, war Unterwolle. Und die wift sie jetzt langsam wieder ab! 😉

fell

Die meisten Menschen kriegen die Krise, wenn die Flusenzeit einsetzt. Nicht so ich, denn ich kenne da jemand!

Heike filzt supertolle Sachen und verwendet dabei auch z.B. Hundehaare! So kommt es, dass ich mich derzeit über jede noch so kleine Fluse von Charis freue! Da kommt die Jägerin und Sammlerin in mir durch:

flusen

Bald ist es soweit. Dann werden Charis‘ Flusen auf die Reise gehen und als Schmuckstück, Lesezeichen … oder vielleicht auch als Traumfänger? … zurückkehren.

Ich bin mächtig gespannt und werde natürlich berichten.

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