Wiedersehen am Wochenende

Ein tolles Wochenende mit – endlich – viel Sonnenschein liegt hinter uns. Wir waren viel mit Charis unterwegs, haben im Garten gearbeitet, haben aber auch gefaulenzt. Momentan lässt sie uns am Wochenende wieder bis ca. 06.30 schlafen. Was für eine Wohltat!

 

 

Am Nachmittag haben wir uns auf eine unserer Feldrunden gewagt. Feldspaziergänge sind bei uns derzeit kaum möglich, weil die Bauern momentan düngen und Pestizide sprühen, was das Zeug hält. Nach einer ‚Dusche‘ in solch einer Wolke vor einer Woche brauchen wir definitiv keine Wiederholung und die übers Gras oder vom Fell / Pfoten abgeleckten Mengen sind Charis sicher auch nicht zuträglich.

Nun denn, wo wir schon dort waren, packte mich doch gleich der ‚Übermut‘. An dieser Strecke liegt nämlich ein Gehöft mit Pferdeweiden. Wer die früheren Beiträge gelesen hat, weiss, dass Charis Pferde ziemlich gruselig findet und dass ihr Duft – speziell auf sandigem Boden – für sie ein extremer Auslöser ist. Daran (u.a.) haben wir in den letzten Wochen gut arbeiten können, also wagte ich es, mit ihr zum Gehöft zu gehen. Sie hielt sich gut und so konnten wir durch das Gehöft gehen, ohne dass Charis dabei ausrasten musste. Die vorhandenen Pferde blieben alle total ruhig, guckten evtl. mal nach uns, grasten dann aber entweder weiter oder dösten einfach vor sich hin. Perfekt – besser hätte mein Trainingsplan es nicht vorsehen können!

Über einige Meter konnte Charis sogar locker an der Schleppe laufen. Über andere Meter lief sie allerdings auch mit ordentlich Zug, weil sie überall schnüffeln wollte, speziell da, wo die Zäune unter Strom waren. Kontakt mit diesen Zäunen galt es natürlich unbedingt zu vermeiden!

 

 

Nun, wir schafften es … und sollten noch eine kleine Überraschung erleben.

Auf unserer Runde sah ich beim Abchecken der Felder nach Hasen und ähnlichem Getier immer wieder zwei Frauen, die da fröhlich vor sich hin walkten. Sie kamen uns letztlich auf unserer Strecke entgegen. Wie der Zufall es wollte, sollte sich nun herausstellen, dass ausgerechnet auf dieser Hofanlage genau die Frau wohnt, die seinerzeit die Vorkontrolle für Charis bei uns gemacht hat.

Schon auf ca. 100m Entfernung guckte sie total verzückt. Ich dachte erst noch, sie wäre begeistert, weil ich Charis brav zur Seite nahm, damit die Damen gut an uns vorbei kämen. Doch als die beiden kurz vor uns waren, rief mir die Frau entgegen: ‚Das ist doch die Fledermaus aus Wegberg, nicht wahr? Ich habe doch bei Ihnen vor zwei Jahren die Vorkontrolle gemacht.‘ So kann’s gehen. Ich hatte die Frau gar nicht erkannt. Ihr kamen fast die Tränen als sie Charis sah. Charis begrüßte sie dann auch artig. Wir plauderten ein wenig, derweil unser Blick immer wieder am Flederfrosch hängen blieb. Ich glaube, die Frau war zufrieden mit der Entwicklung von Charis.

 

 

Ich war auf alle Fälle sehr zufrieden … mit den Pferdebegegnungen, mit dem guten Passieren der Hofanlage mit ihren vielfältigen Auslösern, mit Charis‘ Geduld während der kurzen Unterhaltung (das wäre vor anderthalb Jahren auch noch nicht so ruhig abgegangen, zumal in diesem Umfeld!).

Charis hatte sich also wirklich eine Belohnung verdient. Sie durfte am Ende der Tour für ein paar Meter mit fallen gelassender Schleppe zu Reinhard flitzen, der sich unterwegs im Gebüsch versteckt hatte. Das war unsere Premiere am Feld! Kurz und knackig, aber vor allem erfolgreich!

 

ES ist passiert!

Leute, Leute! Ich MUSS Euch dringend etwas erzählen. Gestern ist etwas mächtig superdupermegatoll Großartiges passiert!

Meine neuen Menschen sind ja echt nett. Sie versorgen mich mit leckerem Futter, tollen Leckereien, feinen Spielzeugen, beschäftigen sich mit mir, sind auch viel mit mir unterwegs, aaaaber … draußen muss ich immer an der Leine bleiben. Die verstehen das einfach nicht, dass so ein Hund wie ich auch mal den Hasen ‚Guten Tag‘ sagen möchte oder mit den Rehen ‚Fangen spielen‘ will. Diese doofen Zweibeiner meinen echt, ich wäre nicht nett zu diesen Tieren und es gäbe auch andere Menschen, die fänden das nicht nur nicht nett, sondern würden bei solchem ‚Fehlverhalten‘ auch mal zu drakonischen Maßnahmen greifen! Ich weiß ja nicht, was sie damit meinen, aber echt: Versteh‘ einer diese Zweibeiner!

 

 

Nun denn, ich kann an der Flexileine mit anderen Hunden spielen, kann auch mit meinen Menschen nett laufen, manchmal auch etwas mit ihnen joggeln (Lahmarschadler!), aber so richtig sausebrauseflitzen … geht natürlich nicht an der Leine.

 

 

Glücklicherweise gibt’s ja den Garten zum Flitzen und glücklicherweise habe ich inzwischen auch soviel Gefallen an meinen Menschen, ihren Leckereien und den Beschäftigungen mit ihnen gefunden, dass mein Frauchen mich letztens tatsächlich sogar draußen mal für ein paar Meter mit der Schleppleine zu Herrchen hat sausen lassen. Das waren zwar nur so 20m, aber ich fand das schon ganz schön klasse. Frauchen meinte wohl, sie würde dabei einen Herzkaspar kriegen. Kann mir mal einer erklären, was DAS nun wieder ist?

 

 

Also jedenfalls … gestern war Frauchen megaturbomutig. Sie ist mit mir vom Büro aus zu einem unserer Spazottelgebiete gefahren und ist einen der bekannten Wege mit mir entlang gegangen. So was hat sie in den letzten Wochen schön öfter gemacht. Meist ist dann auch Herrchen nach kurzer Zeit gekommen oder hat dort schon auf uns gewartet, so dass wir einen schönen gemeinsamen Abendspazottel machten. Ich habe also immer wieder mal geguckt, aber … da war kein Herrchen in Sicht. So gingen wir also einfach den Weg weiter. Es gab viel zu schnüffeln, und die Abendtoilette musste natürlich auch noch erledigt werden. Zwischendurch ist Frauchen auch mal ein paar Meter mit mir gejoggelt, hat mich hier mal ’schauen‘ lassen, dort mal ’schnüffeln‘. Ja, das war schon nett. Aber das Tollste sollte noch kommen. Irgendwann guckte ich mich mal wieder um und … da war doch was am Ende des Weges. Das sah aus wie Herrchens Kopf, der da über einen kleinem Hügel hin und her wackelte. Ich drehte mich also um und zeigte Frauchen, was ich entdeckt hatte. Sie guckte kurz und meinte dann auch, dass das wie Herrchen aussähe. Ich habe mich natürlich mächtig gefreut, aber wie sollte ich es soooo lange aushalten, wo er doch noch soooo weit weg war. Mein Gehüpfe half mir jedenfalls nicht wirklich weiter. Also verlegte ich mich auf meine ultimative Erfolgsstrategie: Ich blieb einmal kurz stehen, guckte Frauchen mit meinem Supermegaturboherzerweichendsten ‚Bin ich nicht süüüüüß‘-Blick an … und schon machte es Click und Frauchen sagte ‚LOS, LAUF ZU HERRCHEN!‘.

Ich konnte es gar nicht fassen, sauste natürlich gleich los und … YEEAAAHHHH! Frauchen hatte die lange Leine losgelassen. Ca. 80 – 100m sauste ich so im schnellsten Sausebraustempo zu Herrchen, der mich auch gleich mit viel Gelächter und Freude empfing, um mich direkt wieder zurück zu Frauchen zu schicken. Wollte ich das denn? JA, ich wollte und raste im gleichen Tempo zu Frauchen, die mich aber unverzüglich im Bogen wieder zu Herrchen schickte.

Mensch, Leute! DAS war vielleicht ein Fest!

 

 

Ich war richtig aus der Puste, meine Menschen lobten mich über und über und gingen dann noch eine schöne große Waldspazierrunde mit mir spazieren.

Ob das jetzt wohl öfter passiert? Ich glaube, ich werde noch mal kräftig üben. Dann klappt das bestimmt!

Baxter

Hunde, ich muss Euch unbedingt was erzählen!

Vor ein paar Tagen fuhren meine Menschen morgens mit mir los. Das kenne ich ja schon, aber diesmal fuhren die ganz woanders lang als ich es kenne. Na ja, sollte wohl eine Überraschung werden. Die ist denen aber auch gelungen! 🙂

Wir fuhren ein ganzes Stück über die Autobahn und dann durch jede Menge größere und ganz viele kleine Straßen. Die Sonne schien, es gab viel zu Gucken, also alles okay.

Aber dann hielten wir plötzlich irgendwo an, Frauchen stieg aus … und ließ mich und Herrchen einfach im Auto. Na, das ging ja mal gar nicht! Nach einer Weile kam sie aber wieder und meinte, wir sollten ihr mal folgen. Okay, das sollte mir nur recht sein.

Und was sah ich nach ein paar Metern? Einen Prachtkerl von Hund … mit einem Frauchen hintendran. Und der guckte auch noch nett zu mir rüber. Da wollte ich natürlich sofort hin! Aber diese Menschen meinten, wir sollten erst mal ein paar Meter mit Distanz gehen. Boah, was ein Nerv!

 

 

Nach einer Weile kam es natürlich wie es kommen musste: Endlich durfte ich mir den Kerl mal näher begucken und beschnuppern … und der gnädigerweise mich auch.

 

 

Wir waren sofort auf einer Wellenlänge und durften fortan beieinander laufen. Ich wusste gar nicht, wohin ich alles gucken sollte. Da gab’s – von dem Kerl mal abgesehen – nämlich endlos weite Wiesen … und dann: Wasser – ein riiieeeesiges Wasser! Soweit ich nach rechts und links gucken konnte … Wasser! Meine Menschen meinten, das sei ein Fluss. Der hätte sogar einen Namen, nämlich Rhein … ich also nichts wie rein.

 

 

Ich sag’s Euch gleich. Wegtrinken klappt nicht. Ich hab’s versucht. Aber darin toben und plantschen lässt sich vorzüglich!

Nach einer Weile gingen wir alle die gesamte Strecke wieder zurück zu einem netten Garten (der jetzt um ein paar Blümchen ärmer ist).

 

 

Dort bekamen wir erst noch mal was zu trinken. Das war auch gut so, denn das Rheinwasser war bei der Hitze schon alles wieder raus.

Im Schatten ließ es sich richtig gut aushalten. Wir konnten ein wenig ausruhen, und dann ging’s auch schon wieder los mit der Toberei.

Die Menschen unterhielten sich, lachten viel … und Baxter und ich hatten unseren Spaß.

 

[Galerie nicht gefunden]

 

Irgendwann sind wir dann wieder nach Hause gefahren. Ich habe in der Nacht extrem gut geschlafen. Meine Menschen meinten, ich hätte bestimmt ganz viel geträumt …  weil ich nämlich im Schlaf gejunkt, geprustet und mit den Beinen gewackelt und den Augen gerollt hätte.

Die meinten doch tatsächlich, ich hätte bestimmt auch von Baxter geträumt.

 

 

Wer weiß? Ich werd’s Euch nicht verraten. Aaaaaber meine Menschen haben mir versprochen, dass wir den Baxter bald mal wieder treffen werden. Ich glaube, das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft!

Flederfrosch

Diese Woche war Frauchen mit mir bei einer ihrer Bekannten: Christine und Ella. Unser ‚Antrittsbesuch‘ war schon lange überfällig, aber irgendwie kam immer wieder was dazwischen.

Die derzeit frostigen Temperaturen waren zwar auch nicht unbedingt die idealen Startbedingungen (Frauchen hat da üble Probleme mit), aber nun sollte es endlich klappen!

 

 

Nach einer halben Stunde Kennenlernens auf neutralem Gelände hatte Christine ein Einsehen mit Frauchen … und mit Ella und mir.

Wir hatten den Zweibeinern wirklich alle Anzeichen von ‚Hey, die da drüben finde ich toll! Wann dürfen wir endlich losrennen?‘ gezeigt, aber Frauchen meint ja, sie könnte mich noch nicht von der Leine lassen.

 

 

Also ging es erst mal zu Christine und Ellas Zuhause. Dort wurde der ‚Weibertreff‘ fortgesetzt.

Ich schaute mich erst mal überall – unter Ellas wohlwollenden Blicken – um und folgte dann endlich ihrer Aufforderung zum Tanz:

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Heissa, da ging die Post ab. So ein Spaß aber auch!!!

 

 

Zwischendurch schlug Ella ein Zergelspiel vor:

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Solche Aktionen sind mir allerdings nicht so geheuer. Ganz, ganz vorsichtig habe ich dann aber doch irgendwann mal für 1 oder 2 Sekunden mit Ella gezergelt, bevor ich das Teil schnell wieder fallen ließ:

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Für kleine Pausen ging’s auch mal ins Haus, wo Christine und Frauchen sich unterhielten und Kaffee tranken.

Für Ella und mich gab’s dort auch noch tolle Schweineohren und Kauknochen zu knabbern. Da hättet Ihr mal Frauchens Blick sehen sollen. Zuhause habe ich sowas nämlich bislang immer schnell in den nächsten Pflanzkübel oder im Garten eingebuddelt. Aber bevor Ella mir so eine Leckerei wegschnappt …

 

 

Es war für uns alle ein wirklich wunderschöner, toller, entspannter Nachmittag, den ich noch mit einer Spezialeinlage krönte:

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Seither nennt Frauchen mich nicht mehr nur ‚Fledermaus‘. Nun bin ich ein ‚Flederfrosch‘!!!

 

 

Also ICH finde: Das schreit nach einer Wiederholung. Ich kann’s kaum erwarten!

Petition und mehr …

DruckEigentlich wollte ich mich ja mal beschweren …
aber dann wies Frauchen mich auf die vielen tollen Spaziergänge und Spiele und Trainingseinheiten des letzten Monats und die maßlos vielen Leckerchen hin, die ich mir dabei erarbeiten durfte …

 

 

Also will ich mich mal nicht beschweren, sondern lieber erklären, weshalb es hier in den letzten zwei Wochen so ruhig geworden ist.

 

 

Frauchen hat ja viele Bekannte und darunter auch viele TrainerkollegInnen. Mit denen unterhält sie sich immer wieder mal, so auch vor bald drei Wochen auf Facebook. Da erzählte ihr eine Kollegin von einer Aktion, die sie für ihr kommendes Sommerfest plante. Sie wollte kostenlose Trainingsstunden anbieten für solche Leute, die – aus welchen Gründen auch immer – ihre Hunde am Stachelhalsband führen. Wenn so jemand zu ihr käme und ihr das Stachelhalsband seines Hundes übergäbe, wolle sie ihm eine Trainings-Einzelstunde umsonst geben. Dann könnte der Mensch lernen, dass es überhaupt kein Stachelhalsband braucht, um einen Hund ordentlich zu führen.

Also ich kenne solche Teile ja nur aus dem Internet … wobei … in unserem Dorf gibt es wohl auch ein paar Hunde, die mit so einem scheußlichen Teil spazieren gehen müssen.

 

 

Nun ja, wenn Menschenfrauen sich unterhalten, können schnell seltsame Dinge passieren. Hier passierte zur allgemeinen großen Überraschung, dass aus diesem kurzen Gespräch praktisch über Nacht eine mächtig große Aktion geworden ist und die Leutchen nun auch eine Petition starten wollen.

Weil solche Dinge aber immer jede Menge Arbeit bedeuten und die eine Kollegin das nach ein paar Tagen nicht mehr alleine stemmen konnte, bat sie ein paar Leutchen um Hilfe. Tja, eine von diesen Leutchen war mein Frauchen, und die konnte natürlich schlecht ’nein‘ sagen.

Nun sind die wichtigsten Arbeiten aber erst mal erledigt und Frauchen hat wieder mehr Zeit für mich … und für mein Leckerchen-Training!!!

 

 

Bevor ich jetzt aber wieder mit Frauchen losziehe, möchte ich Euch bitten, doch mal auf der Aktionsseite nachzugucken. Da könnt Ihr Euch das Logo oben, den Flyer zur Aktion und einen Banner runterladen, damit Ihr gaaaaanz viel Werbung für die Petition machen könnt. Ich würde mich freuen, wenn’s klappt … und meine Hundekollegen bestimmt auch!

So eine Schweinerei!

Es war ja fast zu erwarten. Meine Leute hatten mich gewarnt! Nun ist es tatsächlich passiert vor einer Woche. Mein Oink ist tot!

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Meine Menschen meinten doch echt, ich wär’s selber schuld!!! Solch einen Umgang würde ja kein Schwein überleben! Erst solche Wunden reißen und dann auch noch Ausweiden wäre echt für jede Sau zuviel!

Dabei habe ich doch immer soooo nett mit ihm gespielt. Der Oink schien auch Spaß an unserer Toberei zu haben. Manchmal oinkte er nämlich wieder. Das konnte doch nur ein gutes Zeichen sein!?!?!??

Aber dann war er plötzlich weg, irgendwo in den endlosen Weiten des Oink-Himmels entschwunden. Mal unter uns: Ich habe das unbestimmte Gefühl, die haben den einfach in den Müll geworfen. Meinen OINK!!!

 

 

Am Montag hatte der Reinhard ein Einsehen. Schweine soll man nicht einzeln halten. Die sind nämlich mächtig sozial. Ich als Schweineersatz tauge ja offenbar nicht so wirklich.

 

 

Also ist eine richtige kleine Schweinefamilie bei uns eingezogen:

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Sind die nicht knuffig? Die oinken auch jeder unterschiedlich.

 

 

Nach den enttäuschenden Erfahrungen mit meinem ersten Oink sind momentan der pinke und der dunkle Oink meine Favoriten. Die scheinen auch robuster zu sein. Jedenfalls oinken die immer noch, obwohl ich mit beiden schon ganz schön viel rumgetobt habe. Meine Menschen meinen, das wäre bestimmt der Beginn einer wunderbaren Freundschaft …

 

 

Hach, jetzt fühle ich mich wieder so richtig sauwohl!

Urlaub?

Mein Frauchen hat ja schon berichtet von dem, was sie ‚Urlaub‘ nennt. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, was das sein soll, aber seit einiger Zeit sind meine Menschen immer zuhause und unternehmen allerlei Sachen mit mir. Wenn das Urlaub ist, dann finde ich Urlaub richtig gut. 🙂

Wir haben ganz viele tolle Spaziergänge gemacht im Wald mit mächtig hohem Farn …

farnwald

… oder auch seltsamen kleinen Krabbelraupen …

raupengespinst

… oder meine Menschen haben mich mitgenommen zum auswärts Essen gehen. ICH habe da allerdings nie was zum Essen abgekriegt bzw. immer erst, wenn die fertig waren!

 

 

essengehen

Dann haben mich meine Leute eines Tages jedoch ins Auto gepackt und sind gaaaaaaanz weit weg gefahren mit mir. Zwischendurch hielten sie immer mal an und gingen ein paar Meter mit mir spazieren. Meist verschwand dann gleich einer von denen, nur um nach einer Weile wieder aufzutauschen, so dass dann der andere Mensch wieder verschwand. Hund, war ich jeweils froh, wenn meine Leute wieder komplett waren! Außerdem sah bei jeder Pause die Welt draußen wieder ganz anders aus als beim letzten Mal!

 

 

Zuguterletzt kamen wir aber irgendwo an, wo meine Menschen dann die Koffer und alle Sachen wieder auspackten, die sie morgens ins Auto eingepackt hatten. Von dem ganzen Ein- und Aussteigen und Menschenverschwinden und -wiederkommen und Rumfahren musste ich mich erst mal erholen. Und wo kann Hund das wohl am besten und dabei sicher sein, dass seine Menschen nicht einfach plötzlich weg sind?

Genau: Im Bett!

charisimbett

Frauchen meinte übrigens, dass wäre das allererste Mal, dass ich ins Bett gehüpft bin (fand sie komischerweise auch gar nicht schlimm! 🙂 ). Mir hat das jedenfalls so gut gefallen, dass ich in der ersten Nacht direkt ein paar Stunden mit meinen Menschen im Bett geschlafen habe. Danach war die Welt dann soweit in Ordnung, dass ich wieder auf meiner Decke schlafen konnte. 😉

Von den riesenmegaendlosweiten Feldern hat Frauchen ja schon erzählt. Die fand ich klasse. Da gab’s soooo viel zu schnüffeln und zu buddeln und zu wälzen!

 

 

Ein paar Mal sind wir auch durch kleine Städtchen gelaufen. Das war vielleicht spannend! Ich wusste gar nicht, wohin zuerst laufen, wo zuerst schnüffeln und überhaupt. Glücklicherweise gab es zwischendurch auch mal Abkühlungen:

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Der Hammer war allerdings ein Treffen mit einer Freundin in Nürnberg … wobei ich das wohl toller fand als Frauchen. Eigentlich wollte Frauchen sich auch mal mit ihr unterhalten. Aber da habe ich ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht.

 

 

Zunächst gab es da nämlich eine riesigtollweite Wiese mit Wassergräben und allem, was das Hundeherz begehrt. Als ich dann aber auch noch besagte Freundin mit ihrer roten Setterin Emily sah …

emily

… war es endgültig vorbei mit meiner Contenance. Ich zog Frauchen über die Wiese, was das Zeug hielt, zerrte hierhin und rannte dorthin. Schließlich wollte ich spielen und rennen!!! Heißa, das war vielleicht ein Spaß …

 

 

nuernbergwiese

Doof dabei war nur, dass Emily als Welpe mal einen Unfall hatte, bei dem sie sich ein Bein ganz böse wehgetan hat. Deshalb fand sie das gar nicht lustig, wenn ich von hinten angerannt kam. Wenn ich aber vor den beiden lief, zog es mich natürlich immer nach hinten zu ihr. Richtig spielen konnten wir nicht, weil ich – laut Frauchen – viiieeeeel zu wild bin für Emily. Das wäre höchstens gegangen, wenn ich von der Leine gewesen wäre. Da kennt Frauchen aber keinen Spaß und sagt, dass das vorerst überhaupt rein gar nicht infrage kommt, weil ich doch die Hasen so schrecklich spannend finde. Booaaahhhh, was ein Frust!!!

Jedenfalls meinten meine Menschen ein paar Tage später, dass ich denen mit meiner Rennerei ganz schön in die Knochen gegangen wäre.

 

 

Was will Hund da machen? Wir sind dann wieder nach Hause gefahren. Seitdem herrscht wieder Frieden zwischen meinen Menschen und mir. Sie meinen, ich hätte inzwischen ganz tolle Trainingsfortschritte gemacht und wäre auch nicht mehr ganz so furchtbar schrecklich hibbelig wie am Anfang. Hey, ich bin jung und wild – so gehört sich das nun mal für Hunde meines Alters!

 

 

Also, Emily. Vielleicht klappt es ja nächstes Jahr mit uns beiden!??? 😉

Mich würde es mächtig freuen … und meine Menschen wohl auch!

 

Schwein gehabt!

Leute, ich muss Euch gaaaaanz dringend erzählen, was mir wieder passiert ist. Meine Menschen waren vor ein paar Tagen mit mir unterwegs. Herrchen ist mal hierhin gefahren und mal dorthin. Zwischendurch stieg Frauchen immer wieder mal aus und kam mit irgendwelchen Sachen zurück zum Auto. Keine Ahnung, wozu das gut sein sollte.

 

 

Wie dem auch sei … irgendwann kamen wir wieder nach Hause und da war es:

Das Schwein!

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Das war vielleicht eine Überraschung.

 

 

Das Tolle daran war, dass es sogar richtige Grunztöne von sich gab, wenn ich darauf rumdrückte. 🙂

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Und das schien ihm sogar auch zu gefallen, so wie es dabei guckte!

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Aber schließlich siegte doch der Räuber in mir! Mit einem gezielten Kehlbiss setzte ich dem Spaß ein Ende.

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Da halfen auch keine nachträglichen Wiederbelebungsversuche mehr.

 

 

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Nun grunzt mein Schwein leider nicht mehr, aber meinen Spaß habe ich immer noch damit. 😉

 

EigenHeimchen

Hund oh Hund, diese Woche ist vielleicht was Seltsames passiert!

 

 

Meine Menschen leben ja in einem netten Haus, extra mit Garten für mich hinten dran und alles schön strubbelig … so wie ich mir das eben vorstelle. 🙂

Für mich gibt es auch mehrere Kissen und Decken im Haus verteilt, auf die ich mich legen kann, wenn mir nach Ruhe ist … oder meine Menschen meinen, mir sollte danach sein.

 

 

Dieser Tage kam ich also mit Herrchen nach Hause. Fröhliche Begrüßung von Frauchen, alles prima … aber was sehe ich da plötzlich im Wohnzimmer? Genau da, wo sonst immer meine tolle Liegedecke liegt?

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Was sollte DAS denn da? Schnell lief ich zu Frauchen, um ihr zu melden, dass da etwas Fremdes in unserem Wohnzimmer ist.

Sie kam auch gleich mit mir gucken, blieb dann aber einfach nur neben mir im Raum stehen. Mir blieb wohl nichts anderes übrig, als mir dieses Teil mal alleine näher anzugucken.

Frauchen machte immer wieder dieses Click-Geräusch, wenn ich zu dem Teil hinguckte oder darauf zuging. Dann warf sie immer Leckerchen von der Box weg. 😉

Schnell wurde ich mächtig mutig und lief einfach mal hinein in dieses Dingsbums.

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Voilà … schon kam der Jackpot geflogen in Form von gaaaanz vielen hunderttausend Leckerchen, die ich dann im ganzen Raum vom Boden einsammeln konnte. Klasse!

 

 

Unter diesen Bedingungen – dachte ich mir – darf dieses Kastendings bleiben.

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Natürlich wurde an dem Abend noch gespielt, geknuddelt usw. Irgendwann wurde ich müde. Meine Menschen guckten sich Bilder in diesem Flimmerkasten an. Da hatte ich nun gerade keine Lust drauf. Also ging ich einfach in diese Riesenbox und legte mich hinein, um ein wenig zu dösen.

Ich könnte schwören, dass meine Zweibeiner sich kurz anstubsten und mit den Augen zwinkerten. Zwischendurch kamen immer wieder mal nette Worte zu mir rüber und auch mal dieses Eeeeaaaaaaasyyyy. Da bin ich doch glatt für ein klitzekleineskurzes Weilchen eingeschlafen. 😉

Für die Nacht lege ich mich natürlich weiterhin auf mein gemütliches Kissen neben Frauchens Bett, aber für ein kleines Nickerchen zwischendurch hat so ein richtig eigenes Eigenheim doch was! Das werde ich bestimmt noch öfter ausprobieren.

Spiel, Spaß und …

Frauchen erzählt ja immer von unseren Trainingsfortschritten oder wie sie das nennt. Ich will jetzt aber mal von meinen Spaß-Fortschritten erzählen! Da gab es nämlich so einiges in den letzten Tagen.

Also, zunächst einmal darf ich hier immer ganz viel im Garten an der Terrasse sein – nicht immer, aber immer öfter!

 

 

Da darf ich buddeln und nach Mäusen suchen und und und … da kann ich auch rennen wie eine Rakete, wenn ich mal wieder meine jecken 5 Minuten kriege.

Nicht umsonst nennen mich die Leute von der Tagesstelle auch ‚Porsche‘.

 

 

Außerdem spielen meine Menschen viel mit mir. Die meinen, Spielen wäre immer eine tolle Gelegenheit zum Lernen. Dafür nehmen sie manchmal meinen tollen Quietscheball oder so einen Schleuderball oder so ein Angeldingsbums oder oder … manchmal so ein Zerrseil:

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Als meine Menschen das das erste Mal rausholten, habe ich dem Frieden ja noch nicht so recht getraut. Aber mittlerweile macht mir das richtig dolle viel Spaß. Ich bin nämlich so mächtig stark und schnell, dass ich ganz oft beim Zergeln gewinne. Und jetzt soll mir bloß keiner kommen, dass diese Zweibeiner mich womöglich einfach gewinnen lassen würden!

 

 

Auf alle Fälle meint Frauchen immer, dass ich das supertoll machen würde!

Seit einer Woche haben sich meine Menschen außerdem noch was einfallen lassen. Wenn wir unterwegs sind, tauschen die manchmal diese Leine aus. Beim ersten Mal habe ich mich noch ein bißchen gewundert und konnte gar nicht glauben, dass die sooooo lang wäre, aber dann ging die Post ab. Boooaaaah, bin ich gelaufen – immer hin und her und zuguterletzt immer um den Reinhard herum, dass der sich immer drehen musste. Heissa, war das ein Spaß!

 

 

Zwischendurch hat Frauchen immer wieder mal mit diesem Pfeifendingsbums getrötet … und schwupps bin ich ganz schnell zu ihr hingeflitzt:

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… und dann wieder ins Gras … und dann wieder zu Herrchen:

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Ich kann Euch sagen: So ein Training macht Riesenspaß!!!

 

 

Aber den Oberknaller gab es gestern. Ich habe ja schon gesehen, dass meine Menschen ein ziemlich großes Wasser in ihrem anderen Garten haben (die haben tatsächlich zwei richtig strubbelige Gärten 🙂 ). Da war ich ja auch mal vorsichtig reingelaufen.

Gestern hat mir Herrchen ein noch viiieeeeel größeres Wasser gezeigt. Vor allem war das viiiieeeeel länger. War doch wohl klar, dass ich da ganz schnell hineinhopsen würde:

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Frauchen meint, ich könnte da jetzt regelmäßig Wassertreten machen. Aber wer will schon Wassertreten, wenn er Wasserrennen machen kann?

Ich bin schon so gespannt, was meine Menschen sich noch alles einfallen lassen!