Hörnchen-TV

Eine unserer wichtigsten Übungen mit Charis war von Anfang an das ‚Schau‘.

Dabei geht es allerdings nicht darum, dass Charis mich anschauen soll, sondern dass sie ruhig und möglichst entspannt ihre Umgebung abchecken und scannen kann. So sollte sie schrittchenweise lernen, auch mit Auslösersichtungen ruhig umzugehen. Dieses Scannen ist Bestandteil des natürlichen Jagdverhaltens und ist somit selbstbelohnend. Selbstverständlich wird bei dieser Übung ganz ’nebenbei‘ auch an der Impulskontrolle gearbeitet. Besonders für ‚augenlastige‘ Hunde wie Charis eine tolle Sache!

 

 

Nun war Impulskontrolle für Charis bei ihrem Einzug ja eher ein Fremdwort. Am Anfang waren wir schon froh, wenn sie ohne (für uns ersichtliche) Auslösersichtung für 1 Sekunde mal ruhig in der Gegend herumstehen und -gucken konnte. Im Laufe der Zeit hat sie gelernt, dies ohne Auslöser für bis zu 2 Minuten zu tun! Sie wird immer besser darin. Mittlerweile gehört z.B. das Liegen auf der Terrasse und Beobachten ‚ihres‘ Reichs zu ihren Lieblingsaktivitäten. Kein Vergleich mehr zu dem ohne Unterlaß zwischen Garten, Terrasse und Wohnzimmer hin- und herrennenden Hund, der uns 2011 noch mit seiner Hektik in den Wahnsinn trieb.

 

 

Parallel haben wir natürlich auch begonnen, das ‚Schau’en bei Sichtung nicht ganz so heftiger Auslöser auf größere Distanz zu üben, die Auslöserstärke vorsichtig zu steigern und ganz langsam auch an den Distanzen zu arbeiten.

Vor einem Jahr noch reagierte Charis z.B. bei Sichtung der in unserem Garten wohnenden Eichhörnchen ziemlich impulsiv. Ab Herbst konnten wir eine deutliche Besserung erkennen. Inzwischen sind die Eichhörnchen kaum mehr ein Thema (und das nicht nur bei uns).

 

 

In den letzten Wochen hat Charis sich sogar darauf verlegt, auf unserem ersten Morgenspaziergang regelmäßig Ausschau nach den Hörnchen zu halten und sie für eine Weile zu beobachten.

Heute früh habe ich es endlich geschafft, sie dabei einmal zu filmen. Die Qualität ist ‚optimierungsfähig‘. Mit dem Beobachten von Charis‘ Körpersprache, dem Objekt der Begierde und unserem Umfeld plus Handhabung der Kamera und Leine bin ich doch noch etwas überfordert. Ich denke aber, dass man sehr schön sehen kann, wie locker und entspannt Charis ‚ihre‘ Hörnchen beobachtet, selbst als zwischendurch ein Vogel ins Blickfeld fliegt (was früher sofort einen Hechtsprung in die Leine ausgelöst hätte).

Wer nun neugierig geworden ist, kann hier gucken.

ES ist schon wieder passiert

… und diesmal habe ich es sogar gefilmt.

Gestern haben Reinhard und ich uns wieder nach der Arbeit zum Abendspazottel in einem Waldgebiet verabredet. Das tolle Wetter musste einfach genutzt werden.

Ich hatte mich für die Ecke entschieden, wo ich Charis‘ Schleppe vor gut zwei Wochen das erste Mal für eine längere Distanz im Wald fallen ließ. Ich fühlte mich gut und wollte eine Wiederholung wagen. Reinhard war wieder etwas später dran als ich. Das kam mir gut aus. So konnte ich schon ein paar Meter in den  Wald hinein gehen und abchecken, ob ich es wagen könnte, oder ob Charis vielleicht doch Wild oder sonstige Auslöser anzeigen würde (das tut sie mittlerweile wirklich wunderbar).

 

 

Die Strecke schien sicher und Reinhard ließ sich Zeit. Ich ‚kegelte‘ ein wenig mit Charis (eine Übung, die ich seit einigen Tagen vermehrt mit Charis mache, um sie mittelfristig zu einer tollen  Belohnung über Alternativverhalten bei Auslösersichtung auszubauen). Der Flederfrosch machte brav mit, hielt aber auch eisern Ausschau nach Reinhard. Charis hatte sehr schnell das Gelände erkannt, und die Verknüpfung mit dem letzten Schleppen-Freilauf schien wirklich seeehr gut erfolgt.

 

 

Immer wieder drehte Charis sich um, zuckte kurz aufgeregt, als ein Auto am Ende des Weges auf den Parkplatz fuhr … aber es war das falsche Auto, und das erkannte sie auch schnell. Wir trotteten also weiter. Ich genoss die schöne Waldluft und den Sonnenschein, Charis schnupperte hier und hielt dort Ausschau. Ein Zustand, der vor anderhalb Jahren noch undenkbar schien!

Endlich erschien Reinhards Wagen am – mittlerweile wirklich weiten – Ende des Weges! Charis blieb wie angewurzelt stehen, als sie ihn erkannte. Nun wäre ich eigentlich gerne mit ihr wieder ein Stück zurückgegangen. Die Distanz schien mir doch recht gewagt! Andererseits … wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Ich nahm mir also die Kamera raus und hielt drauf. Somit habe ich zwar nicht das allererste Mal, aber immerhin eines der ersten Male festgehalten, wo Charis ‚frei‘ im Wald unterwegs war.

Wie man der ‚Kameraführung‘ entnehmen kann, war ich regelrecht trunken vor Glück, dass alles so toll klappte. Vor lauter Überwältigung habe ich auch komplett vergessen, dass die Kamera über einen Zoom verfügt. Aber was soll’s? Es war schon phänomenal, dass Charis so brav warten konnte, bis ich sie loslies. Vor zwei Wochen noch hing sie auf den Hinterläufen stehend und bellend in der Leine, weil sie es nicht erwarten konnte.

Leider machte die Batterie der Kamera genau in dem Moment schlapp, als Charis wieder in meine Richtung lief, aber auch da lief sie wie eine Eins auf Schienen und lief ebenso erfreut wieder zu Reinhard zurück!

 

 

Wir hatten noch einen wunderbaren Waldspaziergang. Charis konnte sogar noch eine Rehsichtung gut verpacken und blieb durchweg gut ansprechbar. Die Entwicklung der letzten Wochen haut mich fast um. Ihre Impulskontrolle ist deutlich besser geworden und insgesamt ist sie – für ihre Verhältnisse – wieder einen ganzen Schritt gelassener geworden.

Am Wochenende steht die nächste ‚Hürde‘ an. Charis wird mich zu einer Seminarteilnahme mit vielen fremden Menschen und auch Hunden begleiten. Ich bin sehr gespannt, wie sie das schaffen wird. Natürlich werde ich dann auch wieder berichten … oder Charis! 😉

 

 

 

 

Die Welt ist größer

Mit Charis‘ Ankunft wurde die Welt für uns im vergangenen Jahr schlagartig sehr überschaubar. Ausflüge mit ihr in unsere ‚angestammten‘ Felder gingen praktisch überhaupt nicht. Unsere Runden ums Dorf waren mächtig anstrengend … wegen der überall angrenzenden Felder. Felder waren (und sind ;-)) also ein ziemliches Thema bei uns.

Auch Spaziergänge in städtischem Umfeld sind nach wie vor eine Herausforderung bzw. sie sind manchmal schlichtweg unmöglich. Immer wieder müssen wir solche Trainingseinheiten schon nach 50 m abbrechen. Sie bergen immer das Risiko, dass Charis aufgrund der unzähligen Auslöser dort in extrem hohen Stress bis hin zu Panik verfällt. Das braucht niemand von uns und am allerwenigsten sie!

 

 

Urlaub auswärts oder mal eben ein Kurztrip zu lieben Bekannten wird mit ihr noch eine ganze Weile nicht oder nur mit entsprechend sorgfältiger Vorarbeit möglich sein. Wir hoffen auf erste Tagesausflüge inkl. städtischem Gelände im Herbst.

Unsere momentane Herausforderung in diesem Kontext besteht darin, sie langsam auch an frei überschaubare Geländetypen zu gewöhnen.

Im vergangenen Jahr entwickelten sich solche Versuche regelmäßig sehr schnell  in ein wüstes, von Bellen, Springen und ähnlichen Übersprunghandlungen begleitetes Hin- und Hergerenne. Da sie dabei grundsätzlich mit vollem Karacho ins Leinenende raste, ging Training in solchem Umfeld überhaupt nicht.

 

 

Training fand also bislang – wenn nicht zuhause – überwiegend in waldigem Gelände statt. Dort hat Charis nur ‚beschränkte‘ Weitsicht. Je nach Untergrund und Baumbestand waren (und sind) aber auch solche Sparziergänge nicht wirklich erholsam.

Immerhin … es wird!

 

 

Charis jagt (hetzt) nicht nur, sondern sie zeigt auch Hüteansätze (vereinzelt sogar das Border-typische Anschleichen). Eine ziemlich komplexe Angelegenheit also, die aber auch viele Überschneidungen im Trainingsansatz hat.

Eine unserer Hauptübungen der letzten Monate war vor diesem Hintergrund das ‚Schauen‘. Ein Hund, der schaut, hetzt (noch) nicht!

Charis schaut wirklich gerne, aber ihre Konzentrationsfähigkeit und mangelnde Impulskontrolle ließen es früher gerade mal für eine Sekunde zu, etwas einfach nur anzugucken. Dann wechselte ihr Blick sofort woanders hin. Da musste doch etwas zum Jagen herbeizugucken sein. Ihre Gene und wohl auch die Lernerfahrungen, die sie vor uns machte, schrien permanent: ‚Hetzen! Hetzen! Hetzen!‘.

So waren unsere Anfänge im Winter wirklich mühsam. Wir waren schon froh, als sie endlich konstant 1 – 2 Sekunden ’schauen‘ konnte, ohne sofort lossprinten zu wollen.

Vor zwei Wochen haben wir uns endlich mal wieder in ‚unser‘ Freilaufgelände getraut. Dort haben wir früher endlose Stunden mit unseren drei ‚Alten‘ verbracht, haben an ihren jagdlichen Ambitionen usw. gearbeitet und viele wunderbare Spaziergänge gemacht. Mit Charis waren wir letztes Jahr im Hochsommer dreimal dort und hatten dann ein ‚Einsehen‘.

 

 

Nun geht es tatsächlich. Es ist immer noch kein ‚Spaziergang‘, wie er bei anderen Leuten aussieht, aber wir fangen – alle drei! – an, es auch hier minutenweise zu genießen.

Am Sonntag gelang es mir, zwei schöne ‚Schau‘-Sequenzen mit Charis einzufangen. Mit Weitblick nach links und rechts, aber der Weg vor uns noch nicht einsehbar sah es so aus. Einige Meter weiter kam dann verschärfend die offene Wiese und der überschaubare Weg hinzu. Für uns lieferte Charis hier eine Meisterleistung ab!

Kein Zug an der Leine, keine Hektik, keine großartige Anspannung der Schulter-/Rückenmuskulatur … insgesamt ganz schön relaxt.

Diese Sequenzen entstanden zwar am Ende eines einstündigen (!) Spaziergangs durch weite Rüben- und teils schon abgemähte Getreidefelder. Noch vor 9 Monaten hätte das Charis aber nicht im Geringsten davon abgehalten, überall hektisch nach Auslösern zu suchen.

 

12. Woche bzw. 3 Monate

Es hat einige tolle Entwicklungen gegeben, leider auch ein paar doofe. Die tollen Entwicklungen betreffen natürlich alle Charis, die nicht so tollen Reinhard und mich. Aber das wird schon wieder …

Am Wochenende habe ich nach einwöchiger Pause wieder die ersten Spaziergänge mit der Fledermaus übernommen. Sie sind erfreulich gut gelaufen trotz der Pause im Training draußen!

charis_spass

Aber wie sagt eine liebe Bekannte immer: Das Training geht weiter …

 

 

  1. Cool down / Pause
    Charis schafft es inzwischen erstaunlich gut und schnell, sich von aufregenden Situationen zu erholen und runterzufahren. Hin und wieder sogar schon auf Signal. Letzteres ist allerdings noch im Aufbau. Die Tatsache, dass sie es überhaupt schon so gut schafft, beeindruckt uns sehr.

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  2. Auslastung und Belastbarkeit
    Auslastung hat aufgrund unseres maladen Zustands im letzten Monat vornehmlich körperlich stattgefunden. Klingt paradox, liegt aber daran, dass Reinhard mit Charis auf absehbare Zeit nur am Fahrrad unterwegs sein kann (was natürlich in sehr kontrolliertem Tempo und auch von vielen kleinen Übungen unterbrochen stattfindet! 😉 ). Letzte Woche verbrachte die Fledermaus außerdem viel Zeit mit uns im großen Garten, da ich ja auch nicht mehr mit ihr gehen konnte.
    Immerhin fand etwas Kopfauslastung in Haus und Garten statt.
    Was uns unglaublich freut (auch und ganz besonders für Charis!) ist, dass sie mittlerweile – nach den langen Wochen der Reizreduktion wegen ihrer hyperaktiven Tendenzen – bis zu einer Stunde im Garten sein kann, ohne dass sie am Rad dreht.
    Noch vor einem Monat war daran kein Denken. Da explodierte sie manchmal beim bloßen Blick in das Grundstück hinein! Nun hat die Fledermaus ein nicht unerhebliches Stück Freiheit wieder … und wir auch. Entsprechend sieht unser Terassengarten mittlerweile allerdings auch aus …

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  3. Impulskontrolle / Frustrationstoleranz
    In den letzten 3 – 4 Wochen haben wir verstärkt an der Impulskontrolle und auch der Frustrationstoleranz von Charis gearbeitet. Viele kleine, sehr kurze Übungseinheiten über den Tag verteilt haben hier wirklich große Fortschritte gebracht. Wir arbeiten natürlich weiter daran.

  4. Hundekontakte
    … sind für Charis selbstredend sehr spannend.
    Aufgrund unserer Arbeit an ihrer Impulsivität waren Hundekontakte in den ersten zwei Monaten extrem reduziert. Das hat – kaum anders zu erwarten – neben den gewünschten Effekten auch den unangenehmen Nebeneffekt einer gewissen Leinenpöbelei gezeitigt. Besonders blöd waren hier diverse Begegnungen mit – leider alle Vorurteile bestätigenden – Klein(st)-Hunden, die Charis schon auf sehr großer Distanz echt übel anblökten, obwohl sie weder über den Blick noch körpersprachlich tendenziell ‚aggressiv‘ rübergekommen wäre. Auf dieses ‚Training‘ hätten wir wirklich gerne verzichtet. 

    Immerhin hat die Fledermaus mittlerweile fast alle Hunde der näheren Nachbarschaft kennengelernt. Die meisten Kontakte sind gut bis sehr gut abgelaufen, wobei die Zusammenführung aufgrund Charis‘ Temperament schon oft mit Fingerspitzengefühl erfolgen muss.
    Gestern Abend gab es sogar den ersten Freilauf mit einer Nachbarshündin. Die Nachbarn hatten ihre Hündin frei gegeben – wohl wissend, dass wir Charis aufgrund ihrer Jagerei und unserer Arbeit an dem Thema eigentlich nicht frei laufen lassen können und wohl wissend um unsere derzeitigen gesundheitlichen Einschränkungen (nein, ich schreibe jetzt nichts weiter dazu! 🙁 ).
    So konnten die beiden Hündinnen für 2 Minuten über ein frisch abgemähtes Feld toben. Glücklicherweise ließ sich kein Hoppler oder sonstiges Getier oder weiterer Hund in dieser Phase blicken. Letztendlich also ein kleiner Glücksfall!

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  5. Tiere
    Hier gibt es keine wesentlichen Veränderungen: Der Treppenabgang wird nun mit einem Tor versehen, damit unsere Hummel ggf. die Treppe an der langen Leine runterpreschen kann, ohne sofort auf der Straße mit den Nachbarskatzen, Autos oder was auch immer zu kollidieren. Das gibt uns allen mehr Sicherheit während unseres Trainings an dieser Baustelle. Charis‘ Erregungsniveau beim Anblick von Hopplern ist stabil, das bei Vögeln ist leider wieder etwas gestiegen.
    An der Baustelle ‚Kühe‘ gibt es immerhin tolle Fortschritte zu vermelden. Diese großen Tiere sind ihr zwar weiterhin suspekt, aber sie ist nicht mehr panisch und schaffte es letzte Woche sogar, sich in gebührendem Abstand vor einer Herde von ca. 20 Kühen auf den Weg zu setzen und sie zu beobachten.  Solange die Tiere stehen blieben, war alles in Ordnung. Bei Bewegung – oder wenn sie gar zu laufen anfingen – war es mit der Ruhe natürlich vorbei. Mit etwas Zeit und Übung wird auch das werden.

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  6. Rückpfiff / Intermediäre Brücke
    Der Rückpiff hat leider immens unter meiner Pause gelitten. Reinhard kann ihn natürlich schlecht üben, wenn er am Fahrrad mit Charis unterwegs ist. Im Garten sind die Ablenkungen noch viel zu hoch, als dass wir dort eine vernünftige Chance hätten, ihn mit ihr zu üben. Den Rest hat Reinhard durch unachtsamen Umgang mit der Pfeiferei zerschossen. Hier müssen wir also von fast Null wieder neu anfangen.
    charis_kommtImmerhin hat sich die generelle IB in verschiedenen Übungen im Haus gefestigt.
    :-)

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  7. Kuscheln
    In der Urlaubszeit hat es begonnen und hat sich in den letzten zwei Wochen langsam gesteigert. Unsere Fledermaus mag inzwischen immer öfter richtig kuscheln! Unachtsame Bewegungen können sie dabei noch schnell verunsichern, aber wenn sie einmal loslegt, wird gekrabbelt und geknuddelt, was das Zeug hält. Toll!


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  8. Stopp – Weiter
    … ist auf demselben Stand wie beim Bericht zur 9. Woche.
    ;-)
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  9. Ruhephasen
    … verbringt Charis seit bald zwei Wochen immer öfter in ihrer Box. Manchmal schlaft sie dort sogar!
    charis_inderbox-klein
    Wir haben sie in keiner Weise dazu animiert oder dies irgendwie provoziert. Hier hat sich einfaches Abwarten und Durchhalten ausgezahlt.

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    Darüber hinaus hat sie sich in den letzten Tagen auch angewöhnt, von der Terrassentüre aus (wenn diese verschlossen ist) oder auch relaxt (!) auf der Terrasse liegend ‚ihr‘ Reich zu beobachten. Bislang hält sie diesen Zustand bis max. 5 Minuten in Ruhe, aber immerhin! Eine der vielen Verhaltensweisen, die sie mittlerweile öfters an den Tag legt und die uns unglaublich an Kessy erinnern. Einfach nur schön!
  10. Gesamtzustand
    Auch hier gibt es erfreuliche Entwicklungen. Die Umstellung auf die Rohfütterung usw. hat sich komplett positiv ausgewirkt. Charis nimmt mittlerweile auch immer mehr neue unterschiedliche Nahrungsangebote nach anfänglicher Skepsis an. Dadurch erweitern sich endlich auch unsere Möglichkeiten der Futterbelohnung!
    Die Verdauung ist schön regelmäßig geworden. Das Fell ist seidig glänzend. Durch das regelmäßige Laufen am Rad hat die Fledermaus Muskulatur aufgebaut. Sie wirkt einfach immer ’stimmiger‘.
    Auch seelisch scheint sie mittlerweile wirklich angekommen zu sein bei uns!
    charis_badet

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Wir sind gespannt, wie es weitergeht!